Vor der Nutzung eines KI-Werkzeugs sollte das Team prüfen, ob Eingaben personenbezogene Daten, vertrauliche Projektinformationen, Geschäftsgeheimnisse oder nicht freigegebene Dokumente enthalten. Unklare Fälle gehören in eine interne Prüfung, nicht in einen Prompt.
Praktische Prüffragen
- Enthält die Eingabe Namen, Kontaktdaten oder andere personenbezogene Angaben?
- Handelt es sich um vertrauliche Pläne, Kalkulationen, Vertragsunterlagen oder Projektdetails?
- Ist das verwendete Werkzeug für diesen Zweck im Unternehmen freigegeben?
- Wer prüft die Ausgabe fachlich, bevor sie weiterverwendet wird?
- Wie wird die Herkunft der verwendeten Informationen nachvollziehbar gehalten?
Ein sinnvoller Start
Statt ganze Projektakten in ein System zu geben, kann das Unternehmen zunächst mit anonymisierten Beispielen, freigegebenen Mustern und klar begrenzten Aufgaben arbeiten. So lassen sich Nutzen, Qualität und notwendige Schutzmaßnahmen schrittweise beurteilen.
Dieser Beitrag ersetzt keine datenschutzrechtliche oder rechtliche Einzelfallprüfung.
